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6Flaschen Wein nach deinem Geschmack
Methodik

Wie 6Flaschen aus Verkostungen persönliche Weinentscheidungen ableitet.

6Flaschen trennt drei Aufgaben: deinen persönlichen Geschmack aus eigenen Verkostungen beschreiben, Weine möglichst belastbar charakterisieren und daraus technisch nutzbare Vorschläge auswählen. Unsicherheit wird dabei nicht als Gewissheit behandelt.

  • eigene Verkostungen als persönliche Datenbasis
  • 7 Stilachsen
  • Quellen nach Nähe und Qualität gewichtet
  • Passung vor Budget und Vielfalt
6Flaschen Profilanalyse als Grundlage der persönlichen Weinmethodik
Vier Ebenen

Vom persönlichen Eindruck bis zur konkreten Flasche.

Die Methodik versucht nicht, einen objektiv „besten“ Wein zu bestimmen. Sie verbindet persönliche Präferenzdaten mit recherchierten Weininformationen und technischen Produktdaten.

1

Verkostungen

Final gespeicherte Bewertungen bilden die persönliche Datenbasis. Häufig getrunken bedeutet dabei nicht automatisch bevorzugt.

2

Profil

Wiederkehrende positive und negative Muster werden auf sieben Stilachsen und weiteren persönlichen Signalen zusammengeführt.

3

Wein-Evidenz

Informationen zum konkreten Wein werden möglichst nah am exakten Produkt und Jahrgang recherchiert und nach Quellenqualität eingeordnet.

4

Auswahl

Technisch brauchbare Kandidaten werden nach persönlicher Passung ausgewählt. Budgetnähe und Vielfalt dürfen erst innerhalb eines engen Qualitätsbereichs entscheiden.

Schematische 6Flaschen-Methodik: Verkostungen führen zum Geschmacksprofil, Wein-Evidenz ergänzt Produktinformationen und daraus entstehen Auswahl und sechs Empfehlungen.
Vom Verkostungseindruck zur persönlichen Empfehlung Schematische Methodikdarstellung. Sie zeigt den realen Prozess auf hoher Ebene, keine internen Gewichtungen oder Prompts.
1 · Persönliche Datenbasis

Das Profil entsteht aus dem, was du tatsächlich verkostet hast.

Das vollständige Geschmacksprofil wird im aktuellen System ab 5 final gespeicherten Verkostungen erzeugt. Neue Verkostungen können die Einschätzung später verändern.

Bewertung statt bloßer Häufigkeit

Ein oft getrunkener Wein ist nicht automatisch ein Lieblingsstil. Entscheidend sind die eigenen Bewertungen und wiederkehrende sensorische Muster.

Fehlende Daten bleiben unbekannt

Wenn zu einer Eigenschaft keine belastbaren persönlichen Signale vorliegen, wird daraus keine Ablehnung konstruiert. Unsicherheit soll sichtbar bleiben.

Preis bestimmt nicht den Geschmack

Der Kaufpreis eines verkosteten Weins soll das persönliche Geschmacksprofil nicht in eine positive oder negative Richtung verschieben.

Weinfehler nicht mit Stil verwechseln

Eine fehlerhafte Flasche soll nicht automatisch dazu führen, dass der zugrunde liegende Weinstil als persönliche Abneigung interpretiert wird.

Die sieben Stilachsen im Detail
2 · Geschmacksmodell

Sieben bipolare Stilachsen beschreiben unterschiedliche Dimensionen.

Die Achsen sind keine Qualitätsnoten. Sie helfen zu beschreiben, in welche stilistische Richtung wiederkehrende persönliche Präferenzen tendieren.

Sieben horizontale Stilachsen von Eleganz bis Kraft, Frische bis Wärme, Primärfrucht bis Reife und Umami, Präzision bis Opulenz, Klassik bis Experiment, Duft bis Textur und Feinheit bis Intensität.
Die sieben Stilachsen von 6Flaschen Die Grafik erklärt nur die sieben Dimensionen. Die neutrale Mitte ist kein Nutzerwert und enthält keine persönlichen Daten.

Eleganz ↔ Kraft

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Frische ↔ Wärme

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Primärfrucht ↔ Reife & Umami

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Präzision ↔ Opulenz

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Klassik ↔ Experiment

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Duft ↔ Textur

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

Feinheit ↔ Intensität

Beide Pole werden unabhängig betrachtet. Ein schwaches oder widersprüchliches Datenbild soll keinen künstlich starken Ausschlag erzeugen.

3 · Weincharakterisierung

Je näher die Information am konkreten Wein liegt, desto belastbarer ist sie.

6Flaschen versucht zuerst, den exakten Wein und Jahrgang zu identifizieren. Wenn dafür keine ausreichenden Informationen verfügbar sind, kann auf allgemeinere Ebenen zurückgegriffen werden – mit entsprechend vorsichtigerer Bewertung.

Geltungsbereich der Information

  1. Exakter Wein und exakter Jahrgang
  2. Exakter Wein ohne belastbaren Jahrgang
  3. Weinlinie oder Produzentenstil
  4. Region und Rebsorte
  5. Allgemeine Typizität

Allgemeine Herkunfts- oder Rebsortentypizität darf deshalb deutlich weniger stark wirken als belastbare Informationen zum konkreten Wein.

Quellen werden nicht gleich behandelt

  1. Technische Produzentenangaben
  2. Produzentenbeschreibung
  3. Professionelle Kritik
  4. Technische Fakten
  5. Konsens aus Händlerangaben
  6. Allgemeine Referenzinformationen

Die Rangfolge beschreibt das Grundprinzip der aktuellen Konfiguration. Interne Gewichtungen und Schwellenwerte bleiben Bestandteil der Anwendung.

Konservatives Prinzip: Region, Rebsorte, Alkohol oder ein einzelner Händlertext sollen allein keinen starken sensorischen Ausschlag begründen. Wo Evidenz fehlt oder widersprüchlich ist, wird die Sicherheit reduziert.
4 · Konkrete 6Flaschen-Auswahl

Die Recherche erzeugt einen Kandidatenpool. Die finale Auswahl folgt festen Leitplanken.

Die aktuelle Engine sammelt mögliche Produkte beim vom Nutzer gewählten Händler und prüft technische Kriterien, bevor aus dem nutzbaren Pool sechs Weine ausgewählt werden.

1

Produkt prüfen

Weinidentität, Produktlink, Preis, Gebinde, Bestellbarkeit und Dubletten werden soweit verfügbar technisch geprüft.

2

Negative Signale begrenzen

Bekannte persönliche Abneigungen dienen als Schutzleitplanke. Profilneutrale Alternativen werden gegenüber klar negativen Treffern bevorzugt.

3

Passung maximieren

Zuerst wird das bestmögliche geschmackliche Niveau innerhalb der technischen und gegebenenfalls finanziellen Grenzen gesucht.

4

Budget & Vielfalt

Erst bei ähnlich passenden Paketen können Nähe zum Paketbudget und eine weiche sensorische beziehungsweise stilistische Vielfalt entscheiden.

Keine starre Rollenquote: Die aktuelle Auswahl verwendet kein festes 3-2-1-Schema aus sicheren Treffern, Entdeckungen und Überraschungen. Vielfalt darf keinen klar besser passenden Wein verdrängen.
Die persönliche 6Flaschen-Suche kennenlernen

Welche Händlerquellen in einer Suche verwendet werden, wird innerhalb der Anwendung transparent angezeigt.

Nachvollziehen, wo 6Flaschen KI einsetzt
Grenzen der Methodik

Eine persönliche Empfehlung ist keine objektive Qualitätsgarantie.

Datenqualität

Je weniger eigene Verkostungen oder belastbare Informationen zu einem Wein vorliegen, desto begrenzter ist die Aussagekraft.

Subjektiver Geschmack

Ein hoher persönlicher Match bedeutet nicht, dass ein Wein allgemein besser ist. Er soll lediglich plausibler zu der gewählten persönlichen Referenz passen.

Preise und Bestände

Händlerpreise und Bestellbarkeit können sich nach der Recherche ändern. 6Flaschen vermittelt den Kauf nicht selbst.

Methodik entwickelt sich weiter

Die Berechnungs- und Prüfregeln können mit neuen Erkenntnissen weiterentwickelt werden. Diese öffentliche Beschreibung wird bei wesentlichen Änderungen mitgeprüft.

Von der Methodik zur eigenen Datenbasis

Persönliche Empfehlungen beginnen mit deinen eigenen Verkostungen.

Halte deine Weine fest, entwickle dein Geschmacksprofil und nutze es anschließend für WeinCheck und die 6Flaschen-Suche.